Seelennachrichten Oktober 2015

Stille

Das wohl häufigste Problem des modernen Menschen ist, dass sein Geist in Unruhe ist, die Gedanken mit einem Schlitten fahren. Die Yogis sprechen von den Affen, die tanzen, immer was anderes machen. Die Gedanken steuern uns, anstatt wir unsere Gedanken.

Wenn es überhand nimmt, kann man nicht mehr abschalten, nicht mehr schlafen, man ist gestresst.

Meditation wird in diesem Fall als Entspannungstechnik empfohlen. Doch ein so gestresster Mensch macht unter Umständen mit den gleichen Methoden weiter. Er plant, hat Erwartungen, kämpft gegen die Gedanken... und ist es echt frustrierend, da es nicht funktioniert. Und diese Menschen sagen dann, sie können nicht meditieren.

Doch wie kann man Stille erreichen, sicher nicht, in dem man die Gedanken unterdrückt, sie bekämpft. Die Stille kann man nicht machen. Sie ist das Ergebnis, nicht der Weg.

Stille heißt Einheit, heißt angekommen sein.

So setzt Euch nicht unter Druck, wenn ihr meditiert. Versucht lediglich, Euch intensiver wahrzunehmen, euren Kern zu finden. Kommen Gedanken (z.B. was koche ich nachher), so lasst die Gedanken kommen - und wieder weiterziehen.

Unsere Methode der Meditation ist nicht still - sie ist laut, aktiv, manchmal entspannend, auch mal anstrengend. Und sie führt zur Stille, zur Einheit mit sich selbst.

Das Gefühl des Gewahrseins, lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Man kann es nur erleben.

 

 

Kleine Übung

Geht es uns nicht allen so? Wir sind so im Treiben, in der Aktivität, im Lösen vom Problemen, dass wir uns im Tun oder tun wollen verrannt haben.

Hier hilft die folgende kleine Übung:
Setzt Euch hin. Schließt die Augen. Nehmt eine Sache, die Euch gerade sehr beschäftigt ( z.B. Arbeit, Partnerschaft,..). Dann stellt Euch die vollkommene Situation vor. Seht es vor Eurem Auge, wie es sein soll. Seht es in der Erreicht-Form.

Ihr seht das Zielbild, wie ihr den Marathon geschafft habt. Z.B. Ihr haltet den Führerschein in der Hand, auf den ihr gerade lernt.

Dann öffnet wieder die Augen. Ihr werdet merken, wie sich eure Einstellung zu dieser Sache geändert hat. Ihr könnt jetzt die konsequenten Schritte zu Verwirklichung tun in der Gewissheit, dass es erfolgt.

Und dann los.

 

Zitat

Von der Weisheit der ‚Naturvölker‘, die der ‚weiße Mann‘ belächelte und denen er technisch, aber nicht kulturell und spirituell überlegen war, können wir uns eine ‚dicke Scheibe‘ abschneiden bzw. für unser heutiges Leben viel lernen:

 

 

Vier Indianische Gesetze:

 

Das 1. Gesetz sagt:
“DIE PERSON, DIE DIR BEGEGNET, IST DIE RICHTIGE

Das heißt: Niemand tritt rein zufällig in unser Leben. Alle Menschen, die uns umgeben und sich mit uns austauschen, stehen für etwas; entweder um uns etwas zu lehren oder uns in unserer Situation voranzubringen

 

Das 2. Gesetz sagt:
DAS WAS PASSIERT, IST DAS EINZIGE, WAS PASSIEREN KONNTE

Nichts, absolut nichts von dem, was geschieht, hätte anders sein können, nicht einmal das unbedeutendste Detail. Es gibt einfach kein „Wenn ich das anders gemacht hätte, wäre es anders gekommen.“ Nein, das was passiert, ist das einzige, was passieren konnte und musste passieren, damit wir unsere Lektionen lernen, um vorwärts zu kommen.
Alle, jede einzelne der Situationen, die uns im Leben widerfahren, sind absolut perfekt, auch wenn unser Verstand, unser Ego sich widersetzen und es nicht akzeptieren wollen

 

Das 3. Gesetz sagt:
JEDER MOMENT, IN DEM ETWAS BEGINNT, IST DER RICHTIGE MOMENT

Alles beginnt im richtigen Augenblick, nicht früher und nicht später. Wenn wir dafür bereit sind, damit etwas Neues in unserem Leben geschieht, ist es bereits da, um etwas zu beginnen.

 

Das 4. Gesetz sagt:
WENN ETWAS ZU ENDE IST, IST ES ZU ENDE

So einfach ist es. Wenn etwas in unserem Leben endet, dient es unserer Entwicklung. Deshalb ist es besser loszulassen und vorwärts zu gehen, beschenkt mit den jetzt gemachten Erfahrungen.

 

Ich glaube, dass es kein Zufall ist, dass du das hier jetzt liest.
Wenn dieser Text dir heute begegnet, dann deshalb, weil du die Voraussetzungen erfüllst und verstehst, dass nicht ein einziger Regentropfen irgendwo in dieser Welt aus Versehen auf einen falschen Ort fällt.

 

LASS ES DIR GUT GEHEN.
LIEBE MIT DEINEM GANZEN SEIN.
SEI GLÜCKLICH OHNE ENDE.
JEDER TAG IST EIN GESCHENKTER, GLÜCKLICHER TAG

Seelennachrichten September 2015
Seelennachrichten Oktober 2015 Nr. 2
 

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