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Seelennachrichten Januar 2017

Frohes neues Jahr!

Nun hat das neue Jahr begonnen und ich hoffe, es war für alle ein gelungener Übergang. Diese Zeit der Rauhnächte hat einen ganz besonderen Zauber, es gilt Altes loszulassen und bereit zu sein für Neues.

 

In unserer Kultur ist es üblich, mit Vorsätzen in das neue Jahr zu rutschen. Bei vielen reift gegen Ende des Jahres dann die Erkenntnis, dass es mal wieder nicht geklappt hat, diese umzusetzen. So teilen wir uns in zwei Lager: einige lassen Vorsätze für das neue Jahr einfach weg, und die anderen wiederholen dieses Ritual Jahr für Jahr.

 

Ich habe schon öfter den Begriff der Gegenwart herausgestellt. Buddha sagte: "Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment."

 

Denn mit der "Zeit" ist es schon etwas knifflig, was uns z.B. die Quantentheorie versucht beizubringen.

 

"Zeit ist überhaupt nicht kostbar, denn sie ist eine Illusion. Was dir so kostbar erscheint, ist nicht die Zeit, sondern der einzige Punkt, der außerhalb der Zeit liegt: das Jetzt. Das allerdings ist kostbar. Je mehr du dich auf die Zeit konzentrierst, auf Vergangenheit und Zukunft, desto mehr verpasst du das Jetzt, das Kostbarste, was es gibt."

Eckhart Tolle

 

Und so wünsche ich für diejenigen, die mit Vorsätzen in 2017 starten, dass alles auch in Erfüllung gehen darf. Und für alle gilt: Alles Gute im Neuen Jahr!

Zitat:

Jede Seele ist potentiell göttlich. Das Ziel ist, diese innewohnende Göttlichkeit durch Kontrolle der Natur, äußerlich und innerlich, zu manifestieren. Tue dies entweder durch Arbeit oder Anbetung oder geistige Disziplin oder Philosophie - durch eine,  mehrere, oder alle davon - und sei frei. Das ist die ganze Religion. Lehren oder Dogmen oder Rituale oder Bücher oder Tempel oder Formen sind nur sekundäre Einzelheiten.

Vivekananda

Seelennachrichten Weihnachten 2015

Jahresausklang

Viele haben es ja schon mitbekommen, die Leitung der Heilmeditation wird Christoph an Stefan übergeben, weil er bald nach Tirol umziehen wird. Ich wünsche ihm in seiner neuen Umgebung viele spannende Begegnungen, so daß der Kerngedanke der Heilmeditation weitergetragen wird.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Christoph zu danken für die vielen Dinge, die ich mit ihm zusammen bei der Heilmeditation erlebt habe und was ich von ihm lernen durfte. Mein Dank gilt auch den vielen Teilnehmern, die in den über zwei Jahren den Mut hatten, bei uns vorbeizuschauen, denn es gehört Mut dazu:

es ist eine Sache zu erkennen, dass man im Leben etwas verändern möchte, und eine andere, es auch umzusetzen.

Gestern war Wintersonnenwende und ich hoffe, Ihr habt dieses Ereignis angemessen genutzt. Jetzt beginnen die Rauhnächte. Diese elf Tage mit ihren zwölf langen Nächten werden nur dann zur Kraftquelle, wenn in dieser Zeit ein möglichst großer Freiraum für sich selbst geschaffen wird – für Müßiggang und Rückschau.

Begehe die Rauhnächte wachsam, achtsam und vorsichtig,sie bergen das ganze kommende Jahr in sich.Du bist selbst verantwortlich,auf welche Weise du die Weichen jetzt stellst.Jeder ist seines Glückes Schmied,in dieser Zeit kannst Du dein Glück schmieden.

Seelennachrichten November 2015

Wind of Change

Nichts ist beständiger als der Wandel. Das gilt für alle äußeren Formen, auch für die Heilmeditation. Zum Jahresende steht eine größere Änderung an. Stefan wird die Leitung ganz übernehmen. Ich (Christoph) bekomme einen Lebenstraum erfüllt und ziehe Mitte 2016 in die Berge.

Es ändert sich vielleicht die Form, aber nicht der Inhalt. Ich werde im ersten Halbjahr noch ab und an dabei sein, wenn Interesse besteht, auch 1x im Jahr für ein Spezial-Seminar kommen.

Ich sage an dieser Stelle schon mal ein herzliches Dankeschön an Alle für die vielen gemeinsamen Stunden auf dem spirituellen Weg. Stefan wünsche ich in der Leiterrolle viel Erfolg und weiterhin spannende Erkenntnisse.

Das größte Geschenk für einen Lehrer ist, wenn es seine Schüler zu Meisterschaft bringen. So bleibt bitte dran, ob alleine oder in der Gruppe und lasst Euer Licht herrlich strahlen und bringt es in die Welt.

 

 

Seelennachrichten Oktober 2015 Nr. 2

Frieden im Herzen

Im letzten Rundbrief ging es um das Thema Ruhe im Denken. Dieses Mal widmen wir uns dem Frieden, dem Frieden im Herzen. Aber was bedeutet Frieden? Warum das Herz, was ist das Herz?

Das Herz ist das physische Organ, welches der Seele am nächsten ist, ja das Tor zur Seele ist. Die Seele, das ist unser wirkliches Selbst, unser Teil der in Gott ruht. Wenn kein Frieden in dem Vorhof zur Seele herrscht, so ist es klar, dass sich unsere göttliche Seele nicht ungetrübt hier in dieser Welt ausdrücken kann.

Woher kommt der Unfrieden? Von unseren Emotionen, Gedankenmustern, Vorwürfen, Groll, Neid,  Schuldzuweisungen, Verurteilungen usw.

Wie kommen wir zum Frieden? Indem wir den Unrat loslassen, hinter uns lassen. Also aufräumen, alte Muster bewusst erkennen und loslassen. Vergeben, um Vergebung bitten. Uns klar machen, was unser Handeln bei anderen ausgelöst hat.

Zum Frieden kommt man, wenn man unterläßt, Gewalt mit Gewalt zu vergelten. Niemals aber durch Gegengewalt. Das Ergebnis sieht man derzeit im Irak, Syrien, Afghanistan. Die zugegeben nicht einfach umzusetzende Lehre des Meisters lautet: Liebet Eure Feinde, sie haben es am nötigsten. Vergebt ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.

In jedem Umfeld gibt es jemanden, mit dem man in Streit ist oder schlechte Gedanken hat. Ihr habt es in der Hand, Frieden zu schließen, sei es für Euch im Stillen (gut), sei es durch ein Gespräch (besser). Die Indianer rauchten dazu die Friedenspfeife, der Streit löst sich in Rauch auf, das Kriegsbeil wird begraben (stirbt).

Ein wichtiges Element dabei ist dankbar sein, für alles, was uns Gott geschenkt hat. Wer dankbar ist, kann nicht unglücklich sein. Wir sollten auch den Irrglauben loslassen, dass uns irgendetwas auf dieser Welt glücklich machen kann. Wie oft dachten wir, wenn ich nur dieses oder jenes haben oder machen würde, dann wäre ich endlich glücklich  -   nein, Glücklich-sein ist ein Seins-Zustand.

Was mit dem Frieden im Herzen einhergeht, ist die Liebe - je mehr wir aufgeräumt haben, desto mehr Platz ist für die Liebe. Konzentriere ich mich auf Liebe, wird die Liebe in meinem Leben wachsen.

Der Frieden ist immer da - es ist ein Zustand des Nichts-tun-Müssens, der Gewahrheit, der Einheit. Sinkt der Lärmpegel unser weltlichen Gedanken und Emotionen, so können wir die Stille hören.

So liegt es an uns, wir können uns den Frieden erarbeiten, indem wir unsere Gedanken und Handeln kritisch prüfen und reflektieren. Wie bei den Gedanken, gilt auch hier: Moralisches Übermaß tut nicht gut, kann leicht gar in Selbstzerfleischung münden, wenn man seinen hohen Anforderungen nicht genügt hat. Wer handelt, macht auch Fehler. Aus Fehlern lernt man. Also seid achtsam, aber nicht streng.

 

So öffnet Eure Herzen und lasst die Liebe Euer Leben bestimmen. Dann ist Frieden und Harmonie.

Seelennachrichten Oktober 2015

Stille

Das wohl häufigste Problem des modernen Menschen ist, dass sein Geist in Unruhe ist, die Gedanken mit einem Schlitten fahren. Die Yogis sprechen von den Affen, die tanzen, immer was anderes machen. Die Gedanken steuern uns, anstatt wir unsere Gedanken.

Wenn es überhand nimmt, kann man nicht mehr abschalten, nicht mehr schlafen, man ist gestresst.

Meditation wird in diesem Fall als Entspannungstechnik empfohlen. Doch ein so gestresster Mensch macht unter Umständen mit den gleichen Methoden weiter. Er plant, hat Erwartungen, kämpft gegen die Gedanken... und ist es echt frustrierend, da es nicht funktioniert. Und diese Menschen sagen dann, sie können nicht meditieren.

Doch wie kann man Stille erreichen, sicher nicht, in dem man die Gedanken unterdrückt, sie bekämpft. Die Stille kann man nicht machen. Sie ist das Ergebnis, nicht der Weg.

Stille heißt Einheit, heißt angekommen sein.

So setzt Euch nicht unter Druck, wenn ihr meditiert. Versucht lediglich, Euch intensiver wahrzunehmen, euren Kern zu finden. Kommen Gedanken (z.B. was koche ich nachher), so lasst die Gedanken kommen - und wieder weiterziehen.

Unsere Methode der Meditation ist nicht still - sie ist laut, aktiv, manchmal entspannend, auch mal anstrengend. Und sie führt zur Stille, zur Einheit mit sich selbst.

Das Gefühl des Gewahrseins, lässt sich mit Worten nicht beschreiben. Man kann es nur erleben.

 

 

Kleine Übung

Geht es uns nicht allen so? Wir sind so im Treiben, in der Aktivität, im Lösen vom Problemen, dass wir uns im Tun oder tun wollen verrannt haben.

Hier hilft die folgende kleine Übung:Setzt Euch hin. Schließt die Augen. Nehmt eine Sache, die Euch gerade sehr beschäftigt ( z.B. Arbeit, Partnerschaft,..). Dann stellt Euch die vollkommene Situation vor. Seht es vor Eurem Auge, wie es sein soll. Seht es in der Erreicht-Form.

Ihr seht das Zielbild, wie ihr den Marathon geschafft habt. Z.B. Ihr haltet den Führerschein in der Hand, auf den ihr gerade lernt.

Dann öffnet wieder die Augen. Ihr werdet merken, wie sich eure Einstellung zu dieser Sache geändert hat. Ihr könnt jetzt die konsequenten Schritte zu Verwirklichung tun in der Gewissheit, dass es erfolgt.

Und dann los.

 

Zitat

Von der Weisheit der ‚Naturvölker‘, die der ‚weiße Mann‘ belächelte und denen er technisch, aber nicht kulturell und spirituell überlegen war, können wir uns eine ‚dicke Scheibe‘ abschneiden bzw. für unser heutiges Leben viel lernen:

 

 

Vier Indianische Gesetze:

 

Das 1. Gesetz sagt:“DIE PERSON, DIE DIR BEGEGNET, IST DIE RICHTIGE

Das heißt: Niemand tritt rein zufällig in unser Leben. Alle Menschen, die uns umgeben und sich mit uns austauschen, stehen für etwas; entweder um uns etwas zu lehren oder uns in unserer Situation voranzubringen

 

Das 2. Gesetz sagt:DAS WAS PASSIERT, IST DAS EINZIGE, WAS PASSIEREN KONNTE

Nichts, absolut nichts von dem, was geschieht, hätte anders sein können, nicht einmal das unbedeutendste Detail. Es gibt einfach kein „Wenn ich das anders gemacht hätte, wäre es anders gekommen.“ Nein, das was passiert, ist das einzige, was passieren konnte und musste passieren, damit wir unsere Lektionen lernen, um vorwärts zu kommen.Alle, jede einzelne der Situationen, die uns im Leben widerfahren, sind absolut perfekt, auch wenn unser Verstand, unser Ego sich widersetzen und es nicht akzeptieren wollen

 

Das 3. Gesetz sagt:JEDER MOMENT, IN DEM ETWAS BEGINNT, IST DER RICHTIGE MOMENT

Alles beginnt im richtigen Augenblick, nicht früher und nicht später. Wenn wir dafür bereit sind, damit etwas Neues in unserem Leben geschieht, ist es bereits da, um etwas zu beginnen.

 

Das 4. Gesetz sagt:WENN ETWAS ZU ENDE IST, IST ES ZU ENDE

So einfach ist es. Wenn etwas in unserem Leben endet, dient es unserer Entwicklung. Deshalb ist es besser loszulassen und vorwärts zu gehen, beschenkt mit den jetzt gemachten Erfahrungen.

 

Ich glaube, dass es kein Zufall ist, dass du das hier jetzt liest.Wenn dieser Text dir heute begegnet, dann deshalb, weil du die Voraussetzungen erfüllst und verstehst, dass nicht ein einziger Regentropfen irgendwo in dieser Welt aus Versehen auf einen falschen Ort fällt.

 

LASS ES DIR GUT GEHEN.LIEBE MIT DEINEM GANZEN SEIN.SEI GLÜCKLICH OHNE ENDE.JEDER TAG IST EIN GESCHENKTER, GLÜCKLICHER TAG

Seelennachrichten September 2015

Frühere Leben - ein Schlüssel zur Befreiung

Für die Hälfte der Menschheit sind Frühere Leben, das Prinzip der Wiederverkörperung oder Seelenwanderschaft, akzeptierte Lehrmeinung.  Im Westen hat die Kirche dagegen auf eine einzige Chance gesetzt. Macht man es gut, kommt man in den Himmel, ist man ein schlimmer Sünder, dann wartet die Hölle. Als Zwischenschritt schmort man im Fegefeuer. Für Hindus bedeutet ein gutes Leben einen Schritt nach oben, ein schlechtes einen Schritt nach unten.

Für mich ist eine Wiederverkörperung Realität. Die Seele reist von Körper zu Körper, von Leben zu Leben. Und: Stets lernen wir dazu, manchmal durch Schmerzen. Manchmal bekommen wir einen Einblick in eine frühere Begebenheit, möglicherweise ist uns ein fremder Mensch seltsam vertraut.

Manche Grundthemen im Leben sind so stark und vorherrschend, dass sie nicht nur aus einem Leben kommen können. Ein Musikgenie wie Wolfgang Amadeus Mozart, der mit 6 Jahren schon Konzerte gab und komponierte, kann das unmöglich im 'Sandkasten' gelernt haben.

Aber auch Probleme, die uns heute beschäftigen, können ihre Ursache in einem früheren Leben haben. Ein Ereignis kann ein Trauma auslösen, der Mensch reagiert mit einem Verhaltensmuster, das sich zu einem Programm manifestiert. Dieses Programm steuert uns dann, startet eine Reaktion, wenn der Trigger kommt. Wir wissen nicht warum. Diese Art von Mustern aus früheren Leben lässt sich durch gutes Zureden (Positives Denken) leider nicht lösen.  Manchmal hat sich dieses Muster auch schon in einer Krankheit manifestiert.

Zum Glück hat uns der Liebe Gott für jedes Problem auch eine Lösung geschenkt. Wir haben in der Heilmeditation eine wundervolle Methode, diese alten Muster aufzulösen und dem Klienten seine Freiheit zurückzugeben.

Das hat nichts mit dem Austreiben von bösen Geistern zu tun. Wir haben uns selbst diese Muster mit unserem starken Geist und Willen geschaffen. Wir haben die Ketten geschmiedet, die uns halten. So haben wir, mit Gottes Hilfe, auch die Möglichkeit, diese zu lösen.

Wir möchten Euch daher unsere Hilfe explizit anbieten. Bitte sprecht uns an, wenn wir etwas für Euch tun dürfen.

Seelennachrichten Juli 2015

Vom Außen und Innen

 

Dieser Tage nahm ich ein Buch von Reinhold Messner - Der gläserne Horizont - in die Hand, es ist von 1982, ich hatte es beim letzten Bazar unserer Waldorfschule erstanden. Mich fasziniert dieser kantige und stets eigenwillige Südtiroler Extrembergsteiger und Abenteurer seit langem. Darin beschreibt er seine Antriebskräfte, diese strapaziösen und lebensgefährlichen Touren zu unternehmen.

Zum einen sagt er, dass die für ein solches Unternehmen nötige Kraft nicht aus dem Verstand kommen kann - es muss das Herz danach brennen. Zum anderen legt er anschaulich dar, dass er nur diese extreme Erfahrung, durch das Gehen an die eigenen körperlichen und psychischen Belastungsgrenzen und darüber hinaus, sich ihm eine innere Ruhe, ein Frieden einstellt, das ich sich auflöst, er eins mit dem Berg wird.

So wie alle Wege sprichwörtlich nach Rom führen, so wird früher oder später jede Seele heimkehren. Durch extreme sportliche Erfahrung, zum spirituellen Wachstum zu gelangen - keine Seltenheit. Betrachten wir die Aktivität (Quelle) und das Ziel (die Wirkung) systematisch. Wir können sowohl die Aktivität als auch das Ziel nach Innen und Außen differenzieren.

 

 Reinhold Messner Aussen-Innen

 

Außen => Außen

'Normale' materielle Menschen leben im Außen, ihre Blickrichtung, ihre Wertmaßstäbe sind äußerlich, Erfolg bemisst sich in „mein Auto, mein Haus, mein Partner, usw." Das Denken und die Aktivitäten sind äußerlich, nur das gibt es nach schulwissenschaftlichen Grundsätzen. Das ist weder gut noch böse. Es ist eine normale Vorgehensweise in einer materiellen Welt. Doch es ist bei weitem nicht alles.

 

Innen => Außen

Viele Menschen haben darüber hinaus erkannt, dass innere Aktivität gut tun. Oft ist ein Burnout oder eine Lebenskrise 'behilflich'. Entspannung, Yoga, Mental-training helfen dabei, seine geistigen Potentiale mehr zu erschließen. Doch in den meisten Fällen, geht es darum, mit diesen Techniken, eine Wirkung im Außen zu erzielen: Entspannter und gelassener im Job durch Yoga, durch Mentaltraining zum Gewinner werden, den Kunden begeistern, sein Produkt zu kaufen, als Sportler den Sieg imaginieren, sich das neue Auto, den Traumpartner, das neue Haus beim Universum bestellen, wie eine Pizza.

 

Außen => Innen

Spirituelles Wachstum durch Grenzerfahrungen wie im Buch beschrieben ist ein traditioneller Weg, der seit Jahrtausenden angewandt wird. Z.B. setzten Urvölker ihre Sohne an der Grenze zur Volljährigkeit im Wald aus, sie mussten sich alleine behaupten, gegen wilde Tiere kämpfen. Danach kamen sie als Mann zurück, oder gar nicht.Bergsteigen und Klettern übt eine große Faszination auf viele Menschen aus. Nicht ohne Grund. Man muss sich voll konzentrieren, sonst ist es gefährlich, die Luft in der Höhe ist klar, die Berge sind erhaben, man ist sich seiner Nichtigkeit bewusst, und doch schafft man es auf einen hohen Gipfel. Ein zu Fuß unter Strapazen erklommener Berg ist viel wert, nicht zu vergleichen mit einer Fahrt mit der Seilbahn. Mir selbst ist einmal bei einer langen Wanderung in den Vogesen passiert, dass nicht mehr ich gegangen bin, sondern sich das gehen selbständig gemacht hat. ES ist gegangen. Ein besonderer Moment, den ich nicht vergessen werde.

Innen => Innen

Der einfachste und zugleich schwerste Weg ist der Innere Weg. Innere Aktivität ohne Zweck. Das ist es, was wir unter Meditation verstehen. Zweckfrei die eigene Identität ergründen und vom göttlichen Geist berührt sein. Gewahrsein ist ein sehr schöner Begriff dafür.

 

Man braucht nicht den Weg über den Mount Everest zu gehen, um zu seinem göttlichen Kern vorzustoßen, es genügt in die Rosenstrasse 21 zu kommen. Gipfelerlebnisse garantiert!

 

 

 

Lebensträume

Im Juni bin ich 40 Jahre alt geworden. Als ich in der Früh das Autoradio einschaltete, kam der schöne Song von Asaf Avidan, reckoning song

 

Der Refrain-Text lautet:

One day baby, we'll be oldOh baby, we'll be oldAnd think of all the stories that we could have told.

 

Eines Tages werden wir alt sein, BabyOh Baby, wir werden alt seinUnd über all die Geschichten nachdenken, die wir hätten erzählen können

 

Was will uns dieses Lied sagen: Das Leben ist Jetzt, schieb Deine Träume nicht auf, lebe sie. Genieße deinen Partner, die Familie und Freunde jetzt, nicht erst wenn Du meinst es passt, weil Du gerade noch Emails checken musst. Wenn wir alt sind, was möchten wir unseren Enkelkindern (oder anderen Kindern) erzählen. Es ist ein alter Trick, das Leben von hinten her (vom Tod her) zu denken, und sich zu fragen: Was ist wirklich wichtig? Doch wie oft vergessen wir uns, leben stupide den Alltag, reiben uns in Konflikten und Eitelkeiten auf, anstatt zu leben. Lassen uns von unseren Konditionierungen mit Verweis auf die Moral (was denken die anderen dann) von unseren Träumen und Wünschen abhalten. Doch sucht nicht nur im Außen. Das wahrlich wichtige ist das Innen. Das wird uns bleiben, wenn wir diese materielle Welt verlassen: Unsere Seele

Ein wichtiger Bereich ist die Partnerschaft samt Sexualität. Wie wurde sie von den Kirchen und dem Staat unterdrückt, nicht ohne Grund, ist sie doch ein Weg zur Freiheit, was nicht im Interesse der Obrigkeit liegt. Welche Ventile hat sie sich statt dessen geschaffen: Eine pornofizierte Welt. Sex wird benutzt in der Werbung, als Machtinstrument. Doch welches Geschenk ist dagegen eine natürliche Sexualität. Sie ist ein spiritueller Akt, ein Liebesakt.

Alle Veränderung in der Welt ist nur möglich, wenn wir selbst uns verändern. Wir haben die Macht dazu, bei allem.  So lasst uns unsere Partner, Familie und Freude unsere Liebe spüren, und dann die Liebe immer mehr ausweiten, bis sie keine Grenzen mehr kennt.

 

Seelennachrichten Juni 2015

Was ist Gott

Als Kind wurde uns Gottvater als Alter Mann mit Rauschebart nahegebracht. Jesus als leidendes Opfer am Kreuz. Im Hinduismus gibt es ganze Heerscharen von Göttern, jeder hat seine Sonderrolle. Die Indianer haben ihre Krafttiere, usw.

Aber kann so ein plattes Konzept überhaupt ansatzweise das Göttliche beschreiben, gar definieren? Sicher nicht.

Nicht umsonst gilt im Islam das Darstellungsverbot, 'Du sollst Dir kein Bild machen'. Weil jedes Bild das allumfassende, das Namenlose, den Großen Geist, die Quelle allen Seins, die Universelle Intelligenz, das Universum, Große Leere, Gott, nicht fassen kann.

Das Göttliche ist intellektuell nicht greifbar. Es steht über dem menschlichen Geist (Mind). Darum ist es nur erfahrbar - z.B. in der Meditation.

Ein Versuch: Es ist Alles, nichts steht außerhalb. Wir sind Teil des Ganzen. Die Quelle des Seins liegt in uns. Wir sind Gott.

Warum sprechen wir dann in der Heilmeditation häufig von Jesus Christus und den Engeln, ist das nicht ein Widerspruch?  Gott macht es uns Menschen einfach, er erscheint uns in der Form und Gestalt, die wir verstehen. Für uns sind Jesus und die geistigen Helfer die reale Brücke, die uns Gott gebaut hat (die wir uns gebaut haben), um Schritt für Schritt zum Namenlosen, zum Allumfassenden, zu Gott zu kommen.

 

 

A return to love

Text aus einem  Lomi-Lomi-Spirit-Master Seminar (Dank an Eloísa):

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind, unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Meßbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen, wer ich bin, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen? Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen?

Du bist ein Kind Gottes. Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen. Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun. Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen, geben wir anderen Menschen die Erlaubnis das Selbe zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Der Text wird häufig Nelson Mandela zugeschrieben, als "Auszug aus der Antrittsrede von Nelson Mandela 1994 in Pretoria. Er stammt jedoch von Marianne Williamson ("A return to love" bzw. "Rückkehr zur Liebe").

 

Newsletter Mai 2015

Liebe Leser,

 

warum nehmen wir uns die Zeit, jeden Monat diesen Newsletter zu schreiben:  Ganz klar, wir möchten den geneigten Leser anregen, den bereits eingeschlagenen spirituellen Weg weiter zu gehen. Wir möchten er-Innern und natürlich unsere Unterstützung dabei anbieten.

 

Es ist stets hilfreich, sich das WARUM des eigenen Handelns klar zu machen. Es geht nur und ausschließlich um die Befreiung der Seele, der Einheit mit dem göttlichen Selbst. Es gibt viele Wege und Helfer, geistige und menschliche. Um zu Meditieren braucht man nicht zwingend eine Gruppe - es ist aber einfacher. Dass es funktioniert, haben unsere Teilnehmer hier veröffentlicht:

http://www.heilmeditation-sb.de/erfahrungsberichte

 

Wir kennen das: obwohl man erkannt hat, dass es einem gut tut, so geht es doch im Trubel des Alltags unter. Man will schon, aber der Innere Schweinehund oder das zu gute/zu schlechte Wetter hält einen ab. Wir machen die Montags-meditation jede Woche, ob mit 15 oder 1 Teilnehmer. Jeder ist willkommen, der den Weg gehen möchte.

 

Wir freuen uns daher, wenn unsere Nachrichten für die Seele gelesen werden und wenn der ein oder die andere sich davon inspirieren lässt. Materielle Güter sind vergänglich, Gedanken nur temporär. Das was uns bleibt, wenn der Körper stirbt, ist unsere Seele. Wir sind unsere Seele.

 

In diesem Sinne:  Erkenne Dich selbst  -  sei Du selbst   -   Lebe!

 

 

 Empfehlung: María Eloísa Méndez

 

Diesen Monat wollen wir Euch María Eloísa Méndez vorstellen, die durch Ihre einfühlsame und energetische Arbeitsweise viele zufriedene Klienten gewonnen hat. Ihre Schwerpunkt: Massagen zur Gesundheitspflege

 

 

Dorn-Breuss-Massage: ist eine Hilfe zur Selbsthilfe, die durch dynamische Bewegungen des Klienten und Impulsberührungen des Anwenders anstrebt, Wirbel und Gelenke selbstregulierend zu ordnen. Die anschließende Massage ist eine feinfühlige und energetische Rückenmassage, die zur Entspannung und Regeneration der Bandscheiben und zur Dehnung der Wirbelsäule dient.

 

 

Hawaiianische Körpermassage Lomi-Lomi-Nui: Man sagt, das sie die Königin der Ganzkörpermassagen ist. Sie bewirkt die Aktivierung der Selbstheilungskräfe, die Förderung der Durchblutung, Entschlackung, Stressabbau und Vitalitäts-steigerung, Harmonisierung der Gehirnhälften und Lösen von Anspannungen, wobei man wieder mit dem Urzustand des Seins, mit Liebe, Vertrauen und Frieden in Kontakt kommt.

 

 

Fußmassage nach Hanne Marquardt: Sie ist wohltuend und entspannungs-fördernd, stressabbauend. Sie dient der Gesundheitsprophylaxe und trägt während des Fastens zur Entgiftung bei.

 

Ihr Motto ist: Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen (Teresa von Ávila).

 

Eloísa erreicht Ihr per email:

eloisa@massagen-zur-gesundheitspflege.de

 

 

5. Zitat

 

Diesen Monat haben wir eine schöne bunte Mischung aus Zitaten und Aussprüchen.  Bunt wie eine Blumenwiese im Mai.  Viel Freude dabei.

 

 

„Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze“Heraklit

 

 

 

Es reicht nicht aus, den richtigen Weg erkannt zu haben; man muß ihn auch gehen.

 

© Sinan Gönül (*1973), Student der Wirtschaftswissenschaften, Aphoristiker und Autor

 

Klopf an den Himmel und dann hör auf den Klang.

 

Aus dem Zen-Buddhismus

 

Quelle: Koan eines japanischen Zenmeisters

 

 

Niemand maße sich an, des anderen Richter zu sein, er habe sich denn selber zuvor gerichtet.

 

Johannes Tauler (um 1300 - 1361), Straßburger Dominikaner und Mystiker, möglicherweise Schüler Meister Eckarts

 

Wo Herz und Gemüt erkaltet ist, da kann die Kunst nie heimisch sein.

 

Caspar David Friedrich (1774 - 1840), bedeutendster Maler und Zeichner der deutschen Früh-Romantik

 

 

Möge die höchste Güte Gottes allen Gnade verleihen, damit sie seinen heiligsten Willen immer recht erkennen und ganz erfüllen.

 

Ignatius von Loyola (1491 - 1556), eigentlich Íñigo López Oñaz y Loyola, spanischer Offizier, später Einsiedler, Gründer der Gesellschaft Jesu

 

Es gibt keine Fakten. Es gibt nur unsere Wahrnehmung davon.

 

Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828 - 1910), russischer Erzähler und Romanautor

 

 

Herzliche Grüße

Christoph M. Friedl und Stefan Fey

Spiritueller Werkzeugkasten

Liebe Leser,

 

uns Westeuropäern, insbesondere uns Deutschen, sind Methoden und Techniken sehr wichtig. Was sind also gute Werkzeuge, die uns bei der spirituellen Arbeit an uns selbst unterstützen?

 

Einige davon möchten wir hier vorstellen:

 

  • Atem: Richtiges Atmen versorgt uns mit Lebenskraft, die Inder nennen es Prana. Durch die Nase, tief in den Bauch, die Brust bewegt sich nicht.
  • Dankbarkeit: Wer dankbar ist, kann nicht unglücklich sein. Habe ich beispielsweise eine schwierige Situation überstanden (überlebt) und bin froh darüber, vertreibt dieses Gefühl den Schaden aus dem Fokus.
  • Vergebung: Schulden machen unfrei, den Schuldner wie den Schuldiger. Also macht den grossen Schuldenschnitt. Seid ihr in schwierigen Beziehungen (Nachbar, Chef, Familie, Partner) - dann hört auf, Recht haben zu wollen, zu kämpfen - vergebt einander und schliesst Frieden.
  • Liebe: Sie ist die stärkste Kraft hier auf Erden. Sie kann alles heilen und auflösen. Tue ich etwas mit Liebe, wird es gut. Konzentriere ich mich auf Liebe, wird die Liebe in mir und um mich herum wachsen.
  • Achtsamkeit: Der Klassiker des Zen. Es gibt keine Vergangenkeit, es gibt keine Zukunft, es gibt nur den Augenblick, die Gegenwart. So lasst Euch nicht von der Rastlosigkeit und Immer-Erreichbarkeit anstecken, hadert nicht mit der Vergangenheit oder träumt von der Zukunft. Das Leben ist jetzt - Hier und Jetzt. Also Augen auf!
  • Konzentration: Worauf ich mich konzentriere, das wächst. Der Geist bestimmt die Materie. Wir sind Schöpfer unserer Wirklichkeit. Also gebt acht, was Ihr denkt.
  • Das Gebet - Es ist die Zwiesprache mit dem Göttlichen in uns. Das können Bitten sein, Danksagungen oder einfach nur Stille & Gewahrsein.

 

Jegliche geistige Heilbehandlung ist einzig und allein Gebet - in Demut und in der Hoffnung auf göttliche Gnade.

 

Alle Heilmethoden, mit oder ohne Namen, Copyright, Schulungen samt Zertifizierungen und Schutzgebühren, vielen oder wenigen Anhängern - sie sind immer nur abgeleitete Derivate der oben genannten Grund-Werkzeuge. Sie mögen funktionieren, aber lasst uns nie vergessen, dass ein Werkzeug nur mit dem Geist des Schöpfers zusammen wirkt und kein Selbstzweck ist. Methoden wie z.B. Reiki funktionieren nicht deshalb, weil man einen Meistergrad gemacht hat, sondern wenn man mit positiver Absicht und Liebe etwas Gutes für einen Menschen tut. Die Zertifikate und viele tausend Praktizierende weltweit mögen unseren Verstand beruhigen, das ist auch etwas wert, aber nicht der Kern.

 

Liebe Grüße

 

Christoph

 

 

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