Hallo zusammen,

am 1.Februar findet wieder unser Intensiv-Seminar statt.  Ich freue mich schon sehr darauf.  Beim letzten Mal entstand eine wunderbare Gruppenenergie, es war ein schöner Nachmittag und es durfte viel Heilung geschehen.

 Dieses Mal haben wir eine Stunde länger angesetzt, es bleibt aber mit 5 Stunden am Samstag-Nachmittag der kompakte Charakter erhalten. Vormittag kann man Dinge des Alltags erledigen, Nachmittags wird an der Seele gearbeitet.  Diese Balance ist mir wichtig, da Spiritualität für mich essentiell ist, aber in den Alltag integriert sein sollte. Das Seminar sollte kein Fluchtpunkt aus dem Alltagsleben darstellen, sondern helfen, den Alltag und das Leben zu meistern.

Wer mich kennt weiß, dass ich gerne in Analogien spreche. Hier gefällt mir der Vergleich mit einen Trainingsplan. Sportwissenschaftler haben festgestellt, dass für eine optimale Fitness das Training am besten aus rhythmischen Intervallen unterschiedlicher Intensivität besteht.  Der gesunde Hobbysportler, wie z.B.  Fahrradfahrer (am gesundheitlich zweifelhaften Hochleistungssport wollen wir uns nicht orientieren) kombiniert regelmäßige kleinere Trainings-Einheiten (z.B. jede Woche eine Tour nach Feierabend) mit intensiveren Impulsen (1x Monat eine größere Tour). So steigt die Fitness und der Spaß, aber der Alltag (Familie, Beruf, etc.) hat nicht unter dem Hobby zu leiden. Im Gegenteil:  Hat man den Anfangshürde genommen ist man ausgeglichener und entspannter. Vielleicht macht auch man 1 x im Jahr eine Fahrrad-Woche als Saison-Höhepunkt. Auch gibt es neben dem Fahrradfahren sicher auch andere sportliche Betätigungen, die ergänzen (z.B. Yoga).   Gesunde Ernährung ist ebenfalls eine wichtige Komponente.  Eine tolle Internet-Seite zum Thema Fitness und Ernährung ist übrigens http://www.trendfit.net

 

Genau das ist unsere Intention in der Heilmeditation.  Neben dem Montag-Abend, daher dieser Trainingsimpuls mit dem Samstag.  Wie beim Sport geht es auch hier darum, die eigenen Grenzen zu erweitern.  Das kann auch mal anstrengend sein.  Es ist kein reiner Wellness-Samstag,  gerade wenn es noch Dinge (z.B. alte Muster) aufzuräumen gilt. Es ist die Aufgabe des Trainers, hier den Teilnehmer behutsam zur und über die Grenze zu führen.  Das Schöne daran:  Im Spirituellen bleibt das Erreichte, wenn man nicht komplett dagegen handelt.  Im Sport muss man ein einmal erlangtes Niveau mühsam halten.

Wichtig ist mir auch der Gruppen-Aspekt, den wir am Samstag stärker betonen können, als am Montagabend, weil wir mehr Zeit haben, damit sich die Gruppe finden und man sich kennenlernen kann.  Es ist ein tolles Gefühl zu erfahren, nicht alleine zu sein und mit auch vorher wildfremden Menschen eine tiefe Verbundenheit zu spüren.

Stefan und ich werden dieses Jahr noch weitere Samstage anbieten.  Wenn Ihr Feedback, Anregungen oder Wünsche habt, so teilt diese bitte mit uns.

Herzlichst

Christoph