Liebe Leser,

 

folgende Gedanken möchte ich mit Euch teilen:

 

Gedanken zum Frieden:

 

In diesen Zeiten haben viele Menschen das Bedürfnis, etwas für den Frieden in der Welt zu tun. Die überwältigende Beteiligung an den Kundgebungen auch in Saarbrücken zeigt das. Es liegt immer an uns, was wir aus einer Situation machen. Wir können uns entscheiden, den Kopf in den Sand zu stecken, mit Aggressivität antworten - Auge um Auge. Oder wir können uns für den Frieden einsetzen. Jedes Schlechte erzeugt auch einen Impuls zum Besseren.

 

Frieden im Außen ist jedoch immer nur über einen Frieden im Inneren herstellbar. Frieden im Herzen, Frieden mit sich selbst, Frieden mit der Familie, im Beruf, im Freundeskreis, in der Gesellschaft, im Konsum, im Strassenverkehr, im Leben.   Bin ich im Frieden mit mir, leiste ich einen unschätzbaren Betrag für den Frieden in der Welt.  

 

Gedanken zur Religion als Identifikationspunkt:

 

Der Mensch ist ein Herdentier. Es will nicht gerne alleine sein, eine Gruppen-zugehörigkeit gibt Sicherheit und Identifikation. Man fühlt sich gern als ein Deutscher, Saarländer, Franzose, Tennisspieler, Millionär, Christ, Buddhist, Moslem, Gewerkschaftler, Liberaler, oder was auch immer.   Besonders 'beliebt' ist die Abgrenzung zu den anderen, das lässt die Gruppe enger zusammen rücken, á la wir sind die 'Guten', die anderen die 'Bösen'.  (Feind von Außen).     Die Religion ist als an sich irrationales Thema besonders anfällig dafür, dass die Gruppenzugehörigkeit radikalisiert. 'Und willst Du nicht mein Bruder sein, so schlag ich Dir den Schädel ein'. Dogmen, Kreuzzüge, Religionskriege, etc.

 

All das steht der individuellen Freiheit entgegen. Frei sein, heißt Mensch sein, ohne Abhängigkeiten, ohne Anhaftungen, ohne Dogmen, ohne Konditionierung.

 

Aus diesem Grund ist auch die Heilmeditation offen, kein Verein, keine feste Gruppe, keine Organisation, keine Lehre, keine Vorschriften. Jeder, der kommt geht seinen eigenen Weg zur eigenen seelischen Freiheit. Wir kommen zusammen, um dies gemeinsam zu tun. Liebe und Respekt bestimmen unser Handeln, keine Lehre, Regeln oder Moral. 

 

 

Die einzige Gruppe, der wir uns vorbehaltlos zugehörig fühlen, ist die der 'Kinder Gottes'.

 

 

Alles Liebe

 

Christoph