Heilmeditation Saarbrücken

Was ist Buddhas Hauptlehre? Sathya Sai Baba erinnert uns behutsam, aber eindeutig daran:

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 15. MAI 2014

Buddha lehrte, dass wir weder Ärger haben noch Fehler an anderen finden sollten und dass wir anderen auch nicht schaden sollten, weil alle die Verkörperungen des reinen und ewigen Prinzips des Selbst (atman) sind. Habt Mitgefühl mit den Armen und helft ihnen soweit es geht. Ihr denkt, diejenigen, die nichts zu essen haben, seien arme Menschen. Ihr könnt niemanden arm nennen, nur weil er kein Geld oder Nahrung besitzt. Ehrlich gesagt ist niemand arm. Alle sind reich, nicht arm. Diejenigen, die ihr als arm betrachtet, mögen kein Geld haben, aber ihnen allen ist der Reichtum eines liebenden Herzens (hridaya) gegeben. Versteht und respektiert dieses zugrunde liegende Prinzip der Einheit und Göttlichkeit in allen und erfahrt Glückseligkeit. Hegt keine engen Sichtweisen wie „Dies sind meine Freunde, das sind meine Feinde, jene sind meine Verwandten“ und so weiter. Alle sind eins, seid zu allen gleich. Dies ist Buddhas wichtigste Lehre. aus der Ansprache vom 13. Mai 2006

Was sollten wir tun, um schlechte und böse Gedanken zu vermeiden?

Sathya Sai Baba erklärt, warum es sehr wichtig ist darauf zu achten, was wir essen:GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAMVOM 24. FEBRUAR 2014Zuweilen wird euch empfohlen, tierische Nahrung wie Fisch und Geflügel zu essen, um mehr Proteine und Kraft zu bekommen. Nichtvegetarische Nahrung zu essen ist nicht notwendig, und ihr solltet sie meiden. Eine gesunde, ausgewogene Kost von Grünzeug, Milch, Joghurt und Getreide versorgt euch mit allen notwendigen Nährstoffen. Es besteht eine enge Beziehung zwischen eurer Ernährung, eurem Denken und Gott. Tierische Nahrung lässt euch tierische Eigenschaften entwickeln. Manche fragen sich vielleicht, ob nicht auch Pflanzen ein Leben hätten und leiden würden, wenn wir sie abschneiden und kochen. Alle Pflanzen und Gemüse haben Leben, aber keine Sinne, so wie einem Patienten, dem bei einer Operation Narkosemittel gegeben werden, damit er sich der Schnitte und Stiche des Arztes nicht bewusst ist und keine Schmerzen verspürt. Tiere haben jedoch Sinne, und wenn wir sie schneiden, leiden sie intensiv. Esst Nahrung nicht exzessiv, verzehrt kein Essen, das auf unrechte Weise verdient wurde, und nehmt keine nichtvegetarischen Speisen zu euch, die nicht Gott dargebracht wurden. Dadurch vermeidet ihr schlechte Gedanken. aus dem Buch „My Dear Students Volume 2“, Kapitel 2

Warum ist die Gesellschaft, in der wir uns befinden, sehr wichtig für unser Glücklichsein?

Sathya Sai Baba erklärt es uns, indem er seinen Segen über uns alle ausschüttet:

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAMVOM 26. FEBRUAR 2014Beachtet die Gesellschaft, in der ihr verkehrt. Der große Heilige und Dichter Kabir sagte: „Ich grüße die Schlechten und auch die Guten.“ Kabir wurde gefragt: „Wir verstehen, dass du die Guten grüßt, aber warum grüßt du die Schlechten?“ Er antwortete: „Wenn ich die Schlechten grüße, tue ich das mit dem Gebet, dass sie sich mir fernhalten mögen. Ich grüße die Guten mit der Bitte, dass sie in meine Nähe kommen.“ Dies ist eine tiefgründige Aussage. Ihr müsst schlechte Gesellschaft meiden und die Gesellschaft mit den Guten suchen. Wenn ihr gute Menschen trefft, werdet ihr glücklich sein und das Glück an andere weitergeben. Strebt danach, all eure schlechten Gedanken loszuwerden. Gebt all eure negativen Eigenschaften auf. Kommt euren Pflichten gegenüber euren Eltern nach. Erweist der Gemeinschaft selbstlosen Dienst. Erlöst euer Leben, indem ihr Gottes Gnade verdient. Das ist mein Segen für euch alle.aus dem Buch „My Dear Students Volume 2“, Kapitel 3, 29. Dezember 1985

Sich selbst erkennen und annehmen
  Hallo liebe Leser,   diese Woche in der Heilmeditation ist eine wichtige Erkenntnis in der Vordergrund gerückt:  Zu uns Selbst, zu unserem Wesen gehören nicht nur die locker-leichten Sonnenseiten, es sind auch unsere Schwächen, unsere Schattenseiten, die uns zu dem machen, was wir sind.  Oft sind es genau diese Anteile, die unserem Wesen Tiefe geben, die es facettenreich macht.  Wenn wir uns diesem Aspekt stellen und als Teil von uns selbst akzeptieren und integrieren, schaffen wir ein großen Schritt zur Ganzheit, zum Heilsein.   Es ist, wie es ist.  Wir sind gut so, wir wir sind.  Mit den gemachten Erfahrungen können wir unsere Mitmenschen erst richtig verstehen und unser lichtvolles Potential voll und ganz leben.  Liebt Euch so, wie ihr seid.   Ganz liebe Grüße   Christoph
Hier-und-Jetzt

Hallo liebe Leser,

  heute möchte ich eine Weisheit des großen deutschen Mystikers Meister Eckhart (1260 - 1327) mit Euch teilen:   Ein Weiser wurde einmal gefragt, welche Zeit, welcher Mensch und welche Tat die wichtigste sei:  Er antwortete:   'Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe'.   Das Hier-und-Jetzt des Zen ist also auch Teil unserer westlichen Tradition.   Ich wünsche einen wundervollen Sonntag Christoph
Wer sucht, der findet
Liebe Leser,   wenn man sich mit etwas beschäftigt, so findet man es auf Schritt und Tritt.  So wie, wenn wir uns überlegen ein bestimmtes Auto zu kaufen, es 'plötzlich' überall auf den Strassen sehen. Genauso ist es mit der Sinnsuche, der Spiritualität. Öffnet man die Augen und die Ohren, finden wir sie überall, manchmal offen, manchmal verborgen. Hier zwei schöne Zitate von Leo Tolstoi:   Falls der Mensch Gott nicht erkennt und nicht begreift, so hat er noch kein Recht daraus zu schließen,  es gäbe keinen Gott. Die gesetzmäßige Folgerung daraus ist nur die, daß er noch nicht fähig ist,  Gott zu erkennen und zu begreifen. Es gibt nur für den keinen Gott, der ihn nicht sucht.  Suche Ihn, und er wird sich Dir offenbaren. - Gott kann man nicht mit dem Verstande begreifen. Wir wissen, daß Er ist, nur deswegen, weil wir Ihn nicht mit dem Verstande, sondern dadurch begreifen, daß wir Ihn in uns erkennen.  

Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi

(1828 - 1910), russischer Erzähler und Romanautor

Spannung vs Entspannung - Sowohl, als auch

Als Luftwesen (Doppel-Zwilling) bewege ich mich gerne zwischen den Polen hin und her, und lege mich ungern einseitig fest.   Warum auch  - sind wir einseitig, sind wir schief.  Betonen wir einen Aspekt zu stark, kommen wir aus dem Gleichgewicht.  Meiner Erfahrung nach finden wir die Mitte am besten, wenn wir uns einpendeln.   Nehmen wir verschiedene Standpunkte ein,  bekommen wir einen umfassenderen Blick auf eine Sache.  

Nehmen wir das Beispiel Entschleunigung.  Ich kann es schon nicht mehr hören.  Vor lauter Entspannung verpassen wir unser Leben.   Die Faz am Sonntag hat auch eine nette Kolumne darüber gebracht.  Stichwort Entschleunigungsindustrie.   Leben ist Aktivität, ist Spannung. Reisen bereichert, gibt Impulse, von denen man lange zehren kann. Nichts gegen einen schönen Nachmittag auf der Couch, oder einen gepflegten Sauna-Besuch.  Aber ausruhen können wir uns (zumindest der Körper) noch lange genug.  Der Weg des Budda ist der goldene Mittelweg. 

Ja Entspannung ist auch Teil der Heilmeditation,  aber nicht ihr dominantes Ziel.  Spannung und Entspannung gehören zusammen, bilden ein Gleichgewicht.  Wie Yoga und in anderen Wegen, wie z.B. Progressiver Muskelentspannung,  kommt echtes Loslassen  erst durch Anstrengung.

Genauso  sind wir gleichzeitig stark und sanft.  Wir geben – wir bekommen.  Wir sind aktiv, sind Willenswesen und gleichzeitig transzendieren wir uns, lösen uns auf.  Wir sind ganz, und Teil des Ganzen.  Wir sind alleine Ok – und fühlen uns in der Gruppe wohl.

Also beklagen wir uns nicht über die Beschleunigung, sondern nutzen wir sie.  Wie der Surfer auf der Welle.  Den Stier an den Hörnern packen.  Mein großer Lehrer Armin Mattich sagte einmal: ,für was man früher leicht 10 Jahre meditieren musste, ist heute, wenn Gott will, in 30 Minuten möglich‘.

Also lasst uns den Tag nutzen.

Ganz liebe Grüße

 

Christoph

Was ist die ursprüngliche und wichtigste Frage, auf die wir eine Antwort finden müssen?

Sathya Sai Baba erklärt es uns heute mit einer praktischen Methode

GEDANKE FÜR DEN TAG AUS PRASANTHI NILAYAM VOM 18. JANUAR 2014 Alle spirituellen Übungen (saadhana) werden vergeblich sein, wenn ihr eure wahre Identität nicht kennt. Anstatt andere zu fragen: „Wer bist du?“, fragt euch selbst: „Wer bin ich?“ Wir sagen: „Dies ist mein Buch, dies ist mein Becher.“ Dann: „Wer bin ich?“ Das Gefühl von „mein“ ist Illusion (maya). Diese ganze „Mein“ ist Materie. Es ist negativ. Ihr denkt, ihr wäret der Meister dieser materiellen Welt. Meistert den Geist (mind) und seid ein Meistergeist! Strengt euch an, eure wahre Identität zu erkennen. Dafür müsst ihr als Erstes die Anhaftung an den Körper aufgeben. Wenn ich sage: „Dies ist mein Taschentuch“, bin ich vom Taschentuch getrennt. Wenn ich ebenso sage: „Dies ist mein Körper“, bin ich vom Körper getrennt. Wenn ich sage: „mein Geist“, bedeutet dies, dass ich von meinem Geist getrennt bin. Wer bin ich dann? Ständiges Forschen auf diese Weise führt euch zur Selbsterkenntnis. aus der Ansprache vom 14. März 1999

Gutes Yoga-Buch

Hallo zusammen,

ich möchte Euch gerne das Buch Loslassen von Ursula Karven empfehlen.  Meine Frau hat es von ihrer Freundin geschenkt bekommen und wir haben es uns beim Lesen fast aus der Hand gerissen.   Es ist ein Panoptikum von Yoga-Weisheiten.  Sehr anregend gebildert und mit viel Liebe geschrieben.  Es geht um das ganzheitliche Yoga, der Weg zu sich selbst und zum Göttlichen, und nicht nur um Asanas.   Eine tolle Quelle der Inspiration.        

Loslassen

Gebundenes Buch, Halbleinen, 240 Seiten, 24,0 x 17,0 cm,

200 farbige Abbildungen

ISBN: 978-3-442-34131-3€ 19,99 [D] | € Verlag: Arkana

Gedanken zum Intensiv-Seminar

Hallo zusammen,

am 1.Februar findet wieder unser Intensiv-Seminar statt.  Ich freue mich schon sehr darauf.  Beim letzten Mal entstand eine wunderbare Gruppenenergie, es war ein schöner Nachmittag und es durfte viel Heilung geschehen.

 Dieses Mal haben wir eine Stunde länger angesetzt, es bleibt aber mit 5 Stunden am Samstag-Nachmittag der kompakte Charakter erhalten. Vormittag kann man Dinge des Alltags erledigen, Nachmittags wird an der Seele gearbeitet.  Diese Balance ist mir wichtig, da Spiritualität für mich essentiell ist, aber in den Alltag integriert sein sollte. Das Seminar sollte kein Fluchtpunkt aus dem Alltagsleben darstellen, sondern helfen, den Alltag und das Leben zu meistern.

Wer mich kennt weiß, dass ich gerne in Analogien spreche. Hier gefällt mir der Vergleich mit einen Trainingsplan. Sportwissenschaftler haben festgestellt, dass für eine optimale Fitness das Training am besten aus rhythmischen Intervallen unterschiedlicher Intensivität besteht.  Der gesunde Hobbysportler, wie z.B.  Fahrradfahrer (am gesundheitlich zweifelhaften Hochleistungssport wollen wir uns nicht orientieren) kombiniert regelmäßige kleinere Trainings-Einheiten (z.B. jede Woche eine Tour nach Feierabend) mit intensiveren Impulsen (1x Monat eine größere Tour). So steigt die Fitness und der Spaß, aber der Alltag (Familie, Beruf, etc.) hat nicht unter dem Hobby zu leiden. Im Gegenteil:  Hat man den Anfangshürde genommen ist man ausgeglichener und entspannter. Vielleicht macht auch man 1 x im Jahr eine Fahrrad-Woche als Saison-Höhepunkt. Auch gibt es neben dem Fahrradfahren sicher auch andere sportliche Betätigungen, die ergänzen (z.B. Yoga).   Gesunde Ernährung ist ebenfalls eine wichtige Komponente.  Eine tolle Internet-Seite zum Thema Fitness und Ernährung ist übrigens http://www.trendfit.net

 

Genau das ist unsere Intention in der Heilmeditation.  Neben dem Montag-Abend, daher dieser Trainingsimpuls mit dem Samstag.  Wie beim Sport geht es auch hier darum, die eigenen Grenzen zu erweitern.  Das kann auch mal anstrengend sein.  Es ist kein reiner Wellness-Samstag,  gerade wenn es noch Dinge (z.B. alte Muster) aufzuräumen gilt. Es ist die Aufgabe des Trainers, hier den Teilnehmer behutsam zur und über die Grenze zu führen.  Das Schöne daran:  Im Spirituellen bleibt das Erreichte, wenn man nicht komplett dagegen handelt.  Im Sport muss man ein einmal erlangtes Niveau mühsam halten.

Wichtig ist mir auch der Gruppen-Aspekt, den wir am Samstag stärker betonen können, als am Montagabend, weil wir mehr Zeit haben, damit sich die Gruppe finden und man sich kennenlernen kann.  Es ist ein tolles Gefühl zu erfahren, nicht alleine zu sein und mit auch vorher wildfremden Menschen eine tiefe Verbundenheit zu spüren.

Stefan und ich werden dieses Jahr noch weitere Samstage anbieten.  Wenn Ihr Feedback, Anregungen oder Wünsche habt, so teilt diese bitte mit uns.

Herzlichst

Christoph

 

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