Heilmeditation Saarbrücken

Seelennachrichten September 2015

Frühere Leben - ein Schlüssel zur Befreiung

Für die Hälfte der Menschheit sind Frühere Leben, das Prinzip der Wiederverkörperung oder Seelenwanderschaft, akzeptierte Lehrmeinung.  Im Westen hat die Kirche dagegen auf eine einzige Chance gesetzt. Macht man es gut, kommt man in den Himmel, ist man ein schlimmer Sünder, dann wartet die Hölle. Als Zwischenschritt schmort man im Fegefeuer. Für Hindus bedeutet ein gutes Leben einen Schritt nach oben, ein schlechtes einen Schritt nach unten.

Für mich ist eine Wiederverkörperung Realität. Die Seele reist von Körper zu Körper, von Leben zu Leben. Und: Stets lernen wir dazu, manchmal durch Schmerzen. Manchmal bekommen wir einen Einblick in eine frühere Begebenheit, möglicherweise ist uns ein fremder Mensch seltsam vertraut.

Manche Grundthemen im Leben sind so stark und vorherrschend, dass sie nicht nur aus einem Leben kommen können. Ein Musikgenie wie Wolfgang Amadeus Mozart, der mit 6 Jahren schon Konzerte gab und komponierte, kann das unmöglich im 'Sandkasten' gelernt haben.

Aber auch Probleme, die uns heute beschäftigen, können ihre Ursache in einem früheren Leben haben. Ein Ereignis kann ein Trauma auslösen, der Mensch reagiert mit einem Verhaltensmuster, das sich zu einem Programm manifestiert. Dieses Programm steuert uns dann, startet eine Reaktion, wenn der Trigger kommt. Wir wissen nicht warum. Diese Art von Mustern aus früheren Leben lässt sich durch gutes Zureden (Positives Denken) leider nicht lösen.  Manchmal hat sich dieses Muster auch schon in einer Krankheit manifestiert.

Zum Glück hat uns der Liebe Gott für jedes Problem auch eine Lösung geschenkt. Wir haben in der Heilmeditation eine wundervolle Methode, diese alten Muster aufzulösen und dem Klienten seine Freiheit zurückzugeben.

Das hat nichts mit dem Austreiben von bösen Geistern zu tun. Wir haben uns selbst diese Muster mit unserem starken Geist und Willen geschaffen. Wir haben die Ketten geschmiedet, die uns halten. So haben wir, mit Gottes Hilfe, auch die Möglichkeit, diese zu lösen.

Wir möchten Euch daher unsere Hilfe explizit anbieten. Bitte sprecht uns an, wenn wir etwas für Euch tun dürfen.

Intensiv-Seminar am Sa, 12. Dez. 2015

Seminar der Heilmeditation

 'Make me an Instrument'

 

Samstagseminar zur Aktivierung der eigenen Heilkraft

 

Sa, 12. Dezember 2015 von 13-19h

 


An diesem Tag widmen wir uns speziell dem Thema Heilung und Heilen.

  • Selbst heil werden
  • Loslassen
  • Vergeben
  • Kraft tanken und kanalisieren
  • Heiltechniken
  • Mediales Arbeiten

Für alle, die sich spirituell entwickeln wollen und ihr Licht für andere leuchten lassen möchten.

Unkostenbeitrag: 60 EUR Anmeldung erforderlich, incl. Bio-Kaffee/Tee/Snacks
Seelennachrichten Juli 2015

Vom Außen und Innen

 

Dieser Tage nahm ich ein Buch von Reinhold Messner - Der gläserne Horizont - in die Hand, es ist von 1982, ich hatte es beim letzten Bazar unserer Waldorfschule erstanden. Mich fasziniert dieser kantige und stets eigenwillige Südtiroler Extrembergsteiger und Abenteurer seit langem. Darin beschreibt er seine Antriebskräfte, diese strapaziösen und lebensgefährlichen Touren zu unternehmen.

Zum einen sagt er, dass die für ein solches Unternehmen nötige Kraft nicht aus dem Verstand kommen kann - es muss das Herz danach brennen. Zum anderen legt er anschaulich dar, dass er nur diese extreme Erfahrung, durch das Gehen an die eigenen körperlichen und psychischen Belastungsgrenzen und darüber hinaus, sich ihm eine innere Ruhe, ein Frieden einstellt, das ich sich auflöst, er eins mit dem Berg wird.

So wie alle Wege sprichwörtlich nach Rom führen, so wird früher oder später jede Seele heimkehren. Durch extreme sportliche Erfahrung, zum spirituellen Wachstum zu gelangen - keine Seltenheit. Betrachten wir die Aktivität (Quelle) und das Ziel (die Wirkung) systematisch. Wir können sowohl die Aktivität als auch das Ziel nach Innen und Außen differenzieren.

 

 Reinhold Messner Aussen-Innen

 

Außen => Außen

'Normale' materielle Menschen leben im Außen, ihre Blickrichtung, ihre Wertmaßstäbe sind äußerlich, Erfolg bemisst sich in „mein Auto, mein Haus, mein Partner, usw." Das Denken und die Aktivitäten sind äußerlich, nur das gibt es nach schulwissenschaftlichen Grundsätzen. Das ist weder gut noch böse. Es ist eine normale Vorgehensweise in einer materiellen Welt. Doch es ist bei weitem nicht alles.

 

Innen => Außen

Viele Menschen haben darüber hinaus erkannt, dass innere Aktivität gut tun. Oft ist ein Burnout oder eine Lebenskrise 'behilflich'. Entspannung, Yoga, Mental-training helfen dabei, seine geistigen Potentiale mehr zu erschließen. Doch in den meisten Fällen, geht es darum, mit diesen Techniken, eine Wirkung im Außen zu erzielen: Entspannter und gelassener im Job durch Yoga, durch Mentaltraining zum Gewinner werden, den Kunden begeistern, sein Produkt zu kaufen, als Sportler den Sieg imaginieren, sich das neue Auto, den Traumpartner, das neue Haus beim Universum bestellen, wie eine Pizza.

 

Außen => Innen

Spirituelles Wachstum durch Grenzerfahrungen wie im Buch beschrieben ist ein traditioneller Weg, der seit Jahrtausenden angewandt wird. Z.B. setzten Urvölker ihre Sohne an der Grenze zur Volljährigkeit im Wald aus, sie mussten sich alleine behaupten, gegen wilde Tiere kämpfen. Danach kamen sie als Mann zurück, oder gar nicht.Bergsteigen und Klettern übt eine große Faszination auf viele Menschen aus. Nicht ohne Grund. Man muss sich voll konzentrieren, sonst ist es gefährlich, die Luft in der Höhe ist klar, die Berge sind erhaben, man ist sich seiner Nichtigkeit bewusst, und doch schafft man es auf einen hohen Gipfel. Ein zu Fuß unter Strapazen erklommener Berg ist viel wert, nicht zu vergleichen mit einer Fahrt mit der Seilbahn. Mir selbst ist einmal bei einer langen Wanderung in den Vogesen passiert, dass nicht mehr ich gegangen bin, sondern sich das gehen selbständig gemacht hat. ES ist gegangen. Ein besonderer Moment, den ich nicht vergessen werde.

Innen => Innen

Der einfachste und zugleich schwerste Weg ist der Innere Weg. Innere Aktivität ohne Zweck. Das ist es, was wir unter Meditation verstehen. Zweckfrei die eigene Identität ergründen und vom göttlichen Geist berührt sein. Gewahrsein ist ein sehr schöner Begriff dafür.

 

Man braucht nicht den Weg über den Mount Everest zu gehen, um zu seinem göttlichen Kern vorzustoßen, es genügt in die Rosenstrasse 21 zu kommen. Gipfelerlebnisse garantiert!

 

 

 

Lebensträume

Im Juni bin ich 40 Jahre alt geworden. Als ich in der Früh das Autoradio einschaltete, kam der schöne Song von Asaf Avidan, reckoning song

 

Der Refrain-Text lautet:

One day baby, we'll be oldOh baby, we'll be oldAnd think of all the stories that we could have told.

 

Eines Tages werden wir alt sein, BabyOh Baby, wir werden alt seinUnd über all die Geschichten nachdenken, die wir hätten erzählen können

 

Was will uns dieses Lied sagen: Das Leben ist Jetzt, schieb Deine Träume nicht auf, lebe sie. Genieße deinen Partner, die Familie und Freunde jetzt, nicht erst wenn Du meinst es passt, weil Du gerade noch Emails checken musst. Wenn wir alt sind, was möchten wir unseren Enkelkindern (oder anderen Kindern) erzählen. Es ist ein alter Trick, das Leben von hinten her (vom Tod her) zu denken, und sich zu fragen: Was ist wirklich wichtig? Doch wie oft vergessen wir uns, leben stupide den Alltag, reiben uns in Konflikten und Eitelkeiten auf, anstatt zu leben. Lassen uns von unseren Konditionierungen mit Verweis auf die Moral (was denken die anderen dann) von unseren Träumen und Wünschen abhalten. Doch sucht nicht nur im Außen. Das wahrlich wichtige ist das Innen. Das wird uns bleiben, wenn wir diese materielle Welt verlassen: Unsere Seele

Ein wichtiger Bereich ist die Partnerschaft samt Sexualität. Wie wurde sie von den Kirchen und dem Staat unterdrückt, nicht ohne Grund, ist sie doch ein Weg zur Freiheit, was nicht im Interesse der Obrigkeit liegt. Welche Ventile hat sie sich statt dessen geschaffen: Eine pornofizierte Welt. Sex wird benutzt in der Werbung, als Machtinstrument. Doch welches Geschenk ist dagegen eine natürliche Sexualität. Sie ist ein spiritueller Akt, ein Liebesakt.

Alle Veränderung in der Welt ist nur möglich, wenn wir selbst uns verändern. Wir haben die Macht dazu, bei allem.  So lasst uns unsere Partner, Familie und Freude unsere Liebe spüren, und dann die Liebe immer mehr ausweiten, bis sie keine Grenzen mehr kennt.

 

Seelennachrichten Juni 2015

Was ist Gott

Als Kind wurde uns Gottvater als Alter Mann mit Rauschebart nahegebracht. Jesus als leidendes Opfer am Kreuz. Im Hinduismus gibt es ganze Heerscharen von Göttern, jeder hat seine Sonderrolle. Die Indianer haben ihre Krafttiere, usw.

Aber kann so ein plattes Konzept überhaupt ansatzweise das Göttliche beschreiben, gar definieren? Sicher nicht.

Nicht umsonst gilt im Islam das Darstellungsverbot, 'Du sollst Dir kein Bild machen'. Weil jedes Bild das allumfassende, das Namenlose, den Großen Geist, die Quelle allen Seins, die Universelle Intelligenz, das Universum, Große Leere, Gott, nicht fassen kann.

Das Göttliche ist intellektuell nicht greifbar. Es steht über dem menschlichen Geist (Mind). Darum ist es nur erfahrbar - z.B. in der Meditation.

Ein Versuch: Es ist Alles, nichts steht außerhalb. Wir sind Teil des Ganzen. Die Quelle des Seins liegt in uns. Wir sind Gott.

Warum sprechen wir dann in der Heilmeditation häufig von Jesus Christus und den Engeln, ist das nicht ein Widerspruch?  Gott macht es uns Menschen einfach, er erscheint uns in der Form und Gestalt, die wir verstehen. Für uns sind Jesus und die geistigen Helfer die reale Brücke, die uns Gott gebaut hat (die wir uns gebaut haben), um Schritt für Schritt zum Namenlosen, zum Allumfassenden, zu Gott zu kommen.

 

 

A return to love

Text aus einem  Lomi-Lomi-Spirit-Master Seminar (Dank an Eloísa):

Unsere tiefgreifendste Angst ist nicht, dass wir ungenügend sind, unsere tiefgreifendste Angst ist, über das Meßbare hinaus kraftvoll zu sein. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, die uns am meisten Angst macht.

Wir fragen, wer ich bin, mich brillant, großartig, talentiert, phantastisch zu nennen? Aber wer bist Du, Dich nicht so zu nennen?

Du bist ein Kind Gottes. Dich selbst klein zu halten, dient nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtetes daran, sich so klein zu machen, dass andere um Dich herum sich nicht unsicher fühlen. Wir sind alle bestimmt, zu leuchten, wie es die Kinder tun. Wir sind geboren worden, um den Glanz Gottes, der in uns ist, zu manifestieren. Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem einzelnen.

Und wenn wir unser Licht erscheinen lassen, geben wir anderen Menschen die Erlaubnis das Selbe zu tun. Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind, befreit unsere Gegenwart automatisch andere.

Der Text wird häufig Nelson Mandela zugeschrieben, als "Auszug aus der Antrittsrede von Nelson Mandela 1994 in Pretoria. Er stammt jedoch von Marianne Williamson ("A return to love" bzw. "Rückkehr zur Liebe").

 

Intensiv-Seminar am 12.9.2015

Intensives Arbeiten an der eigenen Seele

 

Sa, 12. Sept. von 13-19h

Auch im 3. Quartal findet ein Intensivseminar an einem Samstagnachmittag statt. Dieses Format hat sich bewährt. Die Zeit ist optimal, um tief einzutauchen und voran zu kommen, es nimmt aber nicht zu viel Raum in Anspruch, sodass genug Zeit am Wochenende bleibt, sich zu erholen und die Dinge des Alltags zu erledigen.

Das Leitmotiv dieses Seminars lautet "Lebensträume"

Wir möchten an diesem Samstagnachmittag folgende Fragen beantworten:

  •     Was sind meine Träume im Leben?
  •     Was hat mich bisher gehindert, sie zu Leben?
  •     Was ist das 'Warum' hinter dem Traum?
  •     Welche Wege eröffnen sich?
  •     Was ist der erste Schritt?
  •     Sich helfen lassen

Wie immer machen wir eine Reihe von Übungen und Meditation zur Kraft, Reinigung, Sensibiltät und Verbindung mit unserem göttlichen Selbst.

Wir freuen uns auf Eure Anmeldungen.

13-19h Kostenbeitrag 60 Euro

 

 

  

 

Newsletter Mai 2015

Liebe Leser,

 

warum nehmen wir uns die Zeit, jeden Monat diesen Newsletter zu schreiben:  Ganz klar, wir möchten den geneigten Leser anregen, den bereits eingeschlagenen spirituellen Weg weiter zu gehen. Wir möchten er-Innern und natürlich unsere Unterstützung dabei anbieten.

 

Es ist stets hilfreich, sich das WARUM des eigenen Handelns klar zu machen. Es geht nur und ausschließlich um die Befreiung der Seele, der Einheit mit dem göttlichen Selbst. Es gibt viele Wege und Helfer, geistige und menschliche. Um zu Meditieren braucht man nicht zwingend eine Gruppe - es ist aber einfacher. Dass es funktioniert, haben unsere Teilnehmer hier veröffentlicht:

http://www.heilmeditation-sb.de/erfahrungsberichte

 

Wir kennen das: obwohl man erkannt hat, dass es einem gut tut, so geht es doch im Trubel des Alltags unter. Man will schon, aber der Innere Schweinehund oder das zu gute/zu schlechte Wetter hält einen ab. Wir machen die Montags-meditation jede Woche, ob mit 15 oder 1 Teilnehmer. Jeder ist willkommen, der den Weg gehen möchte.

 

Wir freuen uns daher, wenn unsere Nachrichten für die Seele gelesen werden und wenn der ein oder die andere sich davon inspirieren lässt. Materielle Güter sind vergänglich, Gedanken nur temporär. Das was uns bleibt, wenn der Körper stirbt, ist unsere Seele. Wir sind unsere Seele.

 

In diesem Sinne:  Erkenne Dich selbst  -  sei Du selbst   -   Lebe!

 

 

 Empfehlung: María Eloísa Méndez

 

Diesen Monat wollen wir Euch María Eloísa Méndez vorstellen, die durch Ihre einfühlsame und energetische Arbeitsweise viele zufriedene Klienten gewonnen hat. Ihre Schwerpunkt: Massagen zur Gesundheitspflege

 

 

Dorn-Breuss-Massage: ist eine Hilfe zur Selbsthilfe, die durch dynamische Bewegungen des Klienten und Impulsberührungen des Anwenders anstrebt, Wirbel und Gelenke selbstregulierend zu ordnen. Die anschließende Massage ist eine feinfühlige und energetische Rückenmassage, die zur Entspannung und Regeneration der Bandscheiben und zur Dehnung der Wirbelsäule dient.

 

 

Hawaiianische Körpermassage Lomi-Lomi-Nui: Man sagt, das sie die Königin der Ganzkörpermassagen ist. Sie bewirkt die Aktivierung der Selbstheilungskräfe, die Förderung der Durchblutung, Entschlackung, Stressabbau und Vitalitäts-steigerung, Harmonisierung der Gehirnhälften und Lösen von Anspannungen, wobei man wieder mit dem Urzustand des Seins, mit Liebe, Vertrauen und Frieden in Kontakt kommt.

 

 

Fußmassage nach Hanne Marquardt: Sie ist wohltuend und entspannungs-fördernd, stressabbauend. Sie dient der Gesundheitsprophylaxe und trägt während des Fastens zur Entgiftung bei.

 

Ihr Motto ist: Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen (Teresa von Ávila).

 

Eloísa erreicht Ihr per email:

eloisa@massagen-zur-gesundheitspflege.de

 

 

5. Zitat

 

Diesen Monat haben wir eine schöne bunte Mischung aus Zitaten und Aussprüchen.  Bunt wie eine Blumenwiese im Mai.  Viel Freude dabei.

 

 

„Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze“Heraklit

 

 

 

Es reicht nicht aus, den richtigen Weg erkannt zu haben; man muß ihn auch gehen.

 

© Sinan Gönül (*1973), Student der Wirtschaftswissenschaften, Aphoristiker und Autor

 

Klopf an den Himmel und dann hör auf den Klang.

 

Aus dem Zen-Buddhismus

 

Quelle: Koan eines japanischen Zenmeisters

 

 

Niemand maße sich an, des anderen Richter zu sein, er habe sich denn selber zuvor gerichtet.

 

Johannes Tauler (um 1300 - 1361), Straßburger Dominikaner und Mystiker, möglicherweise Schüler Meister Eckarts

 

Wo Herz und Gemüt erkaltet ist, da kann die Kunst nie heimisch sein.

 

Caspar David Friedrich (1774 - 1840), bedeutendster Maler und Zeichner der deutschen Früh-Romantik

 

 

Möge die höchste Güte Gottes allen Gnade verleihen, damit sie seinen heiligsten Willen immer recht erkennen und ganz erfüllen.

 

Ignatius von Loyola (1491 - 1556), eigentlich Íñigo López Oñaz y Loyola, spanischer Offizier, später Einsiedler, Gründer der Gesellschaft Jesu

 

Es gibt keine Fakten. Es gibt nur unsere Wahrnehmung davon.

 

Leo (Lew) Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828 - 1910), russischer Erzähler und Romanautor

 

 

Herzliche Grüße

Christoph M. Friedl und Stefan Fey

Spiritueller Werkzeugkasten

Liebe Leser,

 

uns Westeuropäern, insbesondere uns Deutschen, sind Methoden und Techniken sehr wichtig. Was sind also gute Werkzeuge, die uns bei der spirituellen Arbeit an uns selbst unterstützen?

 

Einige davon möchten wir hier vorstellen:

 

  • Atem: Richtiges Atmen versorgt uns mit Lebenskraft, die Inder nennen es Prana. Durch die Nase, tief in den Bauch, die Brust bewegt sich nicht.
  • Dankbarkeit: Wer dankbar ist, kann nicht unglücklich sein. Habe ich beispielsweise eine schwierige Situation überstanden (überlebt) und bin froh darüber, vertreibt dieses Gefühl den Schaden aus dem Fokus.
  • Vergebung: Schulden machen unfrei, den Schuldner wie den Schuldiger. Also macht den grossen Schuldenschnitt. Seid ihr in schwierigen Beziehungen (Nachbar, Chef, Familie, Partner) - dann hört auf, Recht haben zu wollen, zu kämpfen - vergebt einander und schliesst Frieden.
  • Liebe: Sie ist die stärkste Kraft hier auf Erden. Sie kann alles heilen und auflösen. Tue ich etwas mit Liebe, wird es gut. Konzentriere ich mich auf Liebe, wird die Liebe in mir und um mich herum wachsen.
  • Achtsamkeit: Der Klassiker des Zen. Es gibt keine Vergangenkeit, es gibt keine Zukunft, es gibt nur den Augenblick, die Gegenwart. So lasst Euch nicht von der Rastlosigkeit und Immer-Erreichbarkeit anstecken, hadert nicht mit der Vergangenheit oder träumt von der Zukunft. Das Leben ist jetzt - Hier und Jetzt. Also Augen auf!
  • Konzentration: Worauf ich mich konzentriere, das wächst. Der Geist bestimmt die Materie. Wir sind Schöpfer unserer Wirklichkeit. Also gebt acht, was Ihr denkt.
  • Das Gebet - Es ist die Zwiesprache mit dem Göttlichen in uns. Das können Bitten sein, Danksagungen oder einfach nur Stille & Gewahrsein.

 

Jegliche geistige Heilbehandlung ist einzig und allein Gebet - in Demut und in der Hoffnung auf göttliche Gnade.

 

Alle Heilmethoden, mit oder ohne Namen, Copyright, Schulungen samt Zertifizierungen und Schutzgebühren, vielen oder wenigen Anhängern - sie sind immer nur abgeleitete Derivate der oben genannten Grund-Werkzeuge. Sie mögen funktionieren, aber lasst uns nie vergessen, dass ein Werkzeug nur mit dem Geist des Schöpfers zusammen wirkt und kein Selbstzweck ist. Methoden wie z.B. Reiki funktionieren nicht deshalb, weil man einen Meistergrad gemacht hat, sondern wenn man mit positiver Absicht und Liebe etwas Gutes für einen Menschen tut. Die Zertifikate und viele tausend Praktizierende weltweit mögen unseren Verstand beruhigen, das ist auch etwas wert, aber nicht der Kern.

 

Liebe Grüße

 

Christoph

 

 

Intensiv-Seminar am 20.6.2015

Samstagsseminar der Heilmeditation

 

Intensives Arbeiten an der eigenen Seele

 

Sa, 20. Juni von 13-19h

 

 

Auch im 2. Quartal findet ein Intensivseminar an einem Samstagnachmittag statt.  Dieses Format hat sich bewährt.  Die Zeit ist optimal, um tief einzutauchen und voran zu kommen, es nimmt aber nicht zu viel Raum in Anspruch, sodass genug Zeit am Wochenende bleibt, sich zu erholen und die Dinge des Alltags zu erledigen.   Dieser Tag ist wie oft mit bedacht gewählt, es ist der Vorabend zur Sommersonnenwende, die seit Jahrtausenden gefeiert wird.  Die Sonne neigt sich uns an diesem Tag maximal zu. Die Sonne ist das Symbol für Jesus Christus.  Also neigt er sich an diesem Tag uns maximal zu.  Dieses Angebot wollen wir annehmen.   Eine Sonnenwende ist auch immer ein guter Tag, um etwas in seinem Leben zu ändern.  Überkommene Muster ablegen, wenn man will, ein neues Leben beginnen.   Das Leitmotiv dieses Seminars ist 'Eintauchen ins Christusbewusstsein.   Wie immer machen wir eine Reihe von Übungen und Meditation zur Kraft, Reinigung, Sensibiltät und Verbindung mit unserem göttlichen Selbst.   Wir freuen uns auf Euch.  Bitte um verbindliche Anmeldung     

 

Glaubenssätze stehen zwischen uns und der Freiheit

Hallo liebe Leser,

 

der große deutsche Mystiker des Mittelalters, Meister Eckhart, hat einmal gesagt 'Erleuchtung kann nicht durch hinzufügen von etwas erreicht werden, sondern nur durch Weglassen vom dem, was unser inneres Licht eintrübt'.

 

Was ist nun dieses etwas, was unser Licht daran hindert zu strahlen und wer hat es gemacht?  Es waren wir selbst.  Durch unsere Gedanken, Gefühle und Taten.  Unsere Vor-Urteile, Ärger, Neid, Unfrieden aller Art. Dieses Weltbild zementiert die Getrenntheit.  Wir sehen uns getrennt von unseren Mitmenschen und getrennt von Gott. Oft sind es Glaubenssätze, die wir von unser Umwelt übernommen haben. Wer den Satz:  'Im Schweiße deines Angesichts verdienst Du dein Brot' als wahr erachtet, der hat gute Chancen dass es so sein wird. Wer denkt 'Alle Welt ist schlecht' oder Alles Leben ist Kampf', der wird meistens bestätigt werden. Aber auch übertrieben positives Denken kann schaden, wenn Realitätsverlust und Mangel an Authentizität eintritt. Nicht alles auf der Welt ist gut. Eine Sufi-Weisheit:  Nimm aus Güte eine Biene in die Hand und erfahre die Grenzen der Güte.

 

Alle diese Gedankenkonstruktionen trüben unsere Wahrnehmung. Sie dimmen das Licht, auf dass wir gut schlafen können. Aber derjenige, der sich für den spirituellen Weg entschieden hat, will aufwachen, will erwachen. Also räumt, Herkules gleich, den Augias-Stall aus. Ihr braucht keine vorgefertigten Meinungs-Schablonen, keine Konditionierungen, keine Automatismen. 

 

Ein Meister wurde von einem Schüler gefragt, was er tun soll, um Erleuchtung zu erlangen.  Er antwortete:  'Vermeide Böses, Tue und denke Gutes. Und dann lass auch das'.

 

Ein Glaubenssatz, den viele sicher unterschreiben würden ist:  'Wir sind das Ergebnis unser gemachten Erfahrungen'.  Ergreifende Erlebnisse prägen uns, unsere Ausbildung,  ( z.B. ein Jurist denkt anders als ein Geisteswissenschaftler) unsere Reisen, unsere Erfolge, unsere Niederlagen, unsere Traumata, etc. Wir definieren uns dadurch, es prägt unser Leben.

 

Auf der psychischen Ebene mag das richtig sein, jedoch gilt das auch für die Seele? Nein, ganz und gar nicht. Unsere Seele ist rein und göttlich. Sie ist unsterblich, unzerstörbar. Wir haben sie nur gut versteckt, eingewickelt in unsere Glaubenssätze. Menschen, die ihre Seele bereits ent-wickelt haben, überstehen auch heftigste Schicksale, wie z.B. der große Wiener Psychologe Viktor Frankl, den die Nazis ins KZ gesteckt hatten. Als er nach mehrjähriger Leidenszeit und Demütigung befreit wurde, hat er nicht etwa an Hass und Rache gedacht, oder an Rückzug. Nein, er hat ein Buch geschrieben mit dem Titel:  'Trotzdem Ja zu Leben sagen'.  Er war ein Licht in der Welt.

 

Tiefgreifende Erlebnisse wie Erfolge oder Niederlagen können uns belasten, wenn wir uns mit ihnen identifizieren. Oder wir nutzen die Sprengkraft der externen Einwirkung um Ballast abzuwerfen und aus der Seele heraus zu handeln und zu Sein. Das Leiden ist eine Chance. Große Erfolge sind in der Regel tückischer als Traumata. Das Leid möchte man schon los werden, aber das Gefühl des Erfolges, die Bestätigung, die man bekommt, sagen wir beim Gewinn einer Weltmeisterschaft, kann dazu führen, sich immer wieder danach zu sehnen. Man blickt zurück, verpasst dadurch das Leben. Das gilt natürlich auch für tiefe spirituelle Erfahrungen. Auch sie sind nur Schritte auf dem Weg.

 

Möchte ich Freiheit erlangen, vollkommene Freiheit der Seele, so sehe ich die Dinge, wie sie sind. Ohne Filter, ohne zu bewerten, ohne anzuhaften. Klar und unmittelbar, aber auch gelassen und unbeeindruckt.

 

Wie geht das?  Durch Achtsamkeit. Also: Wacht auf! 

 

In unseren Meditationen haben wir festgestellt, dass die Energie im Raum so hoch ist, das es den Teilnehmern leicht fällt, ihren Ballast abzuwerfen und zum Kern vorzudringen.

 

Wir freuen uns Euch zu sehen.

 

 

Alles Liebe 

 

Christoph

 

 

P.S.   Hier noch weitere erquickende Wahrheiten von Meister Eckhart:

 

 

Bildergebnis für meister eckhart

 

 

Wäre das Wort ›Danke‹ das einzige Gebet, das du je sprichst, so würde es genügen.

 

Wenn du Gott bei der Arbeit im Stalle weniger hast als im Hochamt, dann hast du ihn nicht.

 

 

Gott ist immer in uns, nur wir sind so selten zu Hause.

 

 

Die Liebe beginnt da, wo das Denken aufhört. Wir brauchen aber die Liebe von Gott nicht zu erbitten, sondern wir müssen uns für sie nur bereit halten.

Worauf man sich konzentriert, das wächst

Liebe Leser,

  vor einigen Jahren habe ich eine Energetische Coaching-Ausbildung bei Otto-Josef Steib gemacht, der ein Institut in der Nähe von Nürnberg betreibt. Er ist ein Meister der eindrucksvollen und einprägsamen Worte. Zwei dieser Aussprüche, die mich tief bewegt haben sind: 'Worauf man sich konzentriert, das wächst' und 'Deine Lebenssituation ist das Produkt deiner Wünsche, Gefühle und Taten, sollte es anders sein, wär´ es anders'.

 

Ich finde es sehr interessant, sich selbst zu beobachten, wie wir auf äußere Einflüsse, z.B. Bücher, die wir lesen, reagieren. Zur Zeit lese ich wieder einmal, jetzt zusammen mit meinen Kindern, den Herr der Ringe. Es ist spannend zu sehen, wie anders die Lektüre auf mich wirkt. Damals, mit 17 Jahren, stand das Abenteuer, die Reise, der Kampf des Guten gegen das Böse für mich im Vordergrund. Heute merke ich, wie viel Feinheit und spirituelle Weisheit in dem Meisterwerk von J.R.R. Tolkien steckt. Das Böse kann nicht mit Kraft besiegt werden, es sind die kleinen und vermeintlich schwachen, aber stets positiv gestimmten und lebensbejahenden Hobbits, die mit ego-freier Hingabe das Problem lösen und damit Mittelerde vom Bösen befreien. Die Halblinge lieben gutes Essen und das gesellige Zusammensein, sind aber mutig und stehen zusammen, wenn es darauf ankommt.

 

So ist das wiederholte Lesen eines Buchs - und was uns dabei beschäftigt - ein schöner Spiegel unserer Einstellung und Lebenslage. Die Eindrücke von außen lassen die Saiten in uns klingen, die wir aufgezogen haben. Konzentrieren wir uns auf Kampf, so werden wir überall Kampf sehen.  Konzentrieren wir uns auf Liebe und Freundschaft, so werden wir diese finden.  Will ich an meiner Opferhaltung festhalten - mir geht es schlecht, ich brauche Hilfe, die anderen sind schuld - so wird mir das größtenteils im Leben so geschehen. Konzentriere ich mich auf negative Energien, laufe ich Gefahr, sie zu finden. (Das ist eine explizite Warnung vor Séancen).

 

Unsere Wahrheit ist, dass man das vermeintlich Böse, nur mit Liebe auflösen kann. Schutz ja, aber nicht Kampf. Will ich in der Welt etwas ändern, so muss ich bei mir anfangen. Je mehr Friede und Freude ich lebe, desto mehr Friede und Freude wird mich umgeben. Prinzip Eigenverantwortung.   Herzlichst   Christoph

 

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